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Yoga, die Mitte finden und der Verstand

Der ganze Yoga ist nichts als ein Vorgang der Zentrierung, ein Zugehen auf deine Mitte, ein Verweilen in dieser Mitte. Es verändert sich die ganze Perpektive.

Im Bewusstsein zentriert sein heißt, die spontane Meisterschaft über den Verstand zu erfahren. Versucht also nicht, euren Verstand zu kontrollieren. Sprachlich mag euch das verwirren.

Nichts ist verkehrt mit dem Verstand, nichts ist verkehrt mit den Gedanken. Wenn etwas verkehrt ist, dann ist es, an der Oberfläche zu bleiben, denn dann kennst du nicht das Ganze und leidest unnötigerweise wegen des Teils und der bruchstückhaften Wahrnehmung. Es bedarf einer ganzheitlichen Wahrnehmung und das ist nur vom Zentrum aus möglich. Vom Zentrum aus kannst du dich umsehen in alle Dimensionen, in alle Richtungen des gesamten Umfangs des Seins.
Anders betrachtet ist der Verstand wie Staub, der sich auf den Kleidern eines Reisenden ansammelt. Und du bist gereist, und gereist und gereist, Millionen Leben lang, und hast niemals ein Bad genommen. Klar, eine Menge Staub hat sich angesammelt – nichts ist falsch daran; muss so sein – Schichten von Staub, und du denkst, dass diese Schichten deine Persönlichkeit wären. Du bist so mit ihnen identifiziert, du hast so lange mit diesen Staubschichten gelebt, dass sie wie deine Haut wirken. Du hast Dich identifiziert.
Verstand ist die Vergangenheit, die Erinnerung, der Staub. Jedermann muss ihn ansammeln. Wenn du reist, wirst du staubig. Aber es ist unnötig, sich mit Staub zu identifizieren, mit ihm zu verschmelzen, denn wenn du mit ihm verschmilzt, dann gerätst du in Schwierigkeiten, weil du nicht der Staub bist, du bist Bewusstsein.
Genau das ist Yoga: Wie du deine Persönlichkeit loswerden kannst. Diese Persönlichkeit ist dein Kleid.
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Vergebungsmeditation

Meditation für Anfänger
Die Geschichte um den Tempel in Kambotscha hat mich gestern weinen lassen und die Vorstellung von der Kraft dieser 25000 singenden Soldaten erzeugt immer wieder Gänsehaut.
Ich glaube zutiefst an das Prinzip der Vergebung. Ohne Vergebung ist keine Heilung möglich. Dabei hilft mir auch immer wieder “erkenne den Schmerz des Täters”

Vergebung ist eines der Schlüsselworte im spirituellen Leben, denn wenn wir anderen vergeben, dann sind wir in der Lage, die Vergangenheit loszulassen und das Leben neu zu beginnen. Ohne Vergebung bleiben wir immer an dem “Wer hat was wem angetan” hängen und drehen uns damit ewig im Kreis.
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Wünsche, Macht und warum Frauen schreien

Ein Buddha kann niemals leiden; das ist unmöglich. Nur ein Ego kann leiden. Zum Leiden ist das Ego erforderlich. Wenn das Ego da ist, kannst du auch deine Vergnügen in Leid umwandeln, und wenn das Ego nicht da ist, kannst Du deine Leiden in Vergnügen umwandeln.
Das Geheimnis liegt im Ego. Wie geschieht das? Nur indem du den innersten Kern deiner selbst kennenlernst, parusha, den Bewohner im Innern. Nur indem du ihn erkennst! Patanjali sagt, Buddha sagt, Laotse sagt, dass allein dadurch, das du ihn erkennst, alle Wünsche verschwinden.
Das ist mysteriös, und der logische Verstand muss fragen, wie es sein kann, dass allein dadurch, dass man sein Selbst erkennt, alle Wünsche nur dadurch entstanden sind, dass man sein Selbst nicht kannte. Wünsche sind nichts anderes als die Unkenntnis des Selbst. Warum? Weil alles, was du durch Wünsche suchst, da ist, verborgen im Selbst. Wenn du also das Selbst kennst, werden alle Wünsche verschwinden.
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Gitarren Duo

Bin gerade dabei diese Noten für Gitarren Duets (auch sehr gut spielbar mit anderen Instrumenten) ins Guitar Pro Format umzuwandeln (mühsame Handeingabe).
Die ersten Ergebnisse sind hier