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Einträge mit dem Schlagwort books .

Hatte über Weihnachten Bock auf Lesen und Brainfutter und hab ganz spontan dieses Buch gelesen, welches sich als echte (preisgünstige) Perle entpuppt hat. Deshalb möchte ich es hier weiterempfehlen, da es sehr einfach und klar geschrieben ist.

Für alle Menschen, die gerne mit dem Organ zwischen den Ohren arbeiten (oder dies beruflich tun): Absolute Kauf- und Les-empfehlung!
Es erweitert den Horizont und lädt mit sympathisch einfachen Worten dazu ein über das eigene Denken (und Sprache usw) nachzudenken ^^

Bevor ich Romane darüber schreibe (die keiner liest), welche Kreise sich für mich mal wieder geschlossen haben und welche Synergien sich zu vielen anderen Themen ergeben, hier einfach der Klappentext:

"Viele Probleme bereiten uns heute Sorgen, doch ein Problem steht allen Lösungen im Weg: Ohne es zu wissen, haben wir gelernt, nur auf eine bestimmte Art zu denken. So stoßen wir immer wieder an Grenzen. Natalie Knapp zeigt, wie wir das alte Korsett unseres Weltbildes abstreifen und anders denken lernen können. Wir erfahren, welche Gesetze unbewusst unser Denken und damit auch unser Leben bestimmen. Dieses Buch hilft dabei, sich von überholten Denkregeln zu befreien und mit neuen Möglichkeiten des Denkens vertraut zu werden. Die Autorin zeigt, zum Teil mit verblüffenden praktischen Hinweisen, was wir eigentlich tun, wenn wir denken, und wie wir das auch anders tun können – und für unsere Zukunft lernen sollten. «Endlich macht sich jemand daran, aus den revolutionären Erkenntnissen der Quantentheorie Schlussfolgerungen für unser Denken und Handeln zu ziehen. Höchste Zeit.» 3sat «Dieses Buch lädt zu einer Entdeckungsreise in die Ideenwelt der Zukunft ein. Und Natalie Knapp ist eine wunderbare Reiseführerin ins Unbekannte.» Ulrich Schnabel / DIE ZEIT"

Lese gerade Clean Code: A Handbook of Agile Software Craftsmanship (Robert C. Martin) und direkt am Anfang hab ich bei diesem Foto gut abgelacht, denn das triffts ^^

 

Ich habe mit dem Lesen des höchst  interessanten Buches angefangen und wurde neugierig auf den Autor Thomas Metzinger

Inzwischen habe ich etwas recherchiert und sehr interessante Vorträge und Sendungen gefunden:

- Eine Folge aus der Sendung "Sternstunde Philosophie"

- Ein Vortrag auf einem Kongress, der mich einigermassen vom Hocker gehauen hat: "Das Gegenteil von Religion ist nicht Wissenschaft, sondern Spiritualit. (!)

Zusätzlich ist er einfach schön illustriert, da die Folien eingeblendet werden.

Last but not least habe ich angefangen mir eine Vorlesungsreihe anzuhören, die es auf youtube in verdammt vielen Teilen gibt.

Sehr spannend! Sehr, sehr guter und empfehlenswerter Stoff.

Für mich schliesst sich mal wieder ein weiterer Kreis in meinem Weltbild... ;)

"Neulich habe ich eine hübsche kleine Geschichte gehört", sagte Morrie. Er schließt für einen Moment die Augen, und ich warte.

"Okay, in der Geschichte geht es um eine kleine Welle, die auf der Oberfläche des Ozeans entlangläuft und unglaublich viel Spaß hat. Sie genießt den Wind und die frische Luft, bis sie bemerkt, daß vor ihr noch andere Wellen sind, die alle an der Küste zerschellen." "Mein Gott, das ist ja schrecklich", sagt die Welle. "Wenn ich mir vorstelle, was mir passieren wird!"

Da kommt eine andere Welle vorbei. Sie sieht die erste Welle, die grimmig dreinschaut, und fragt:"Warum siehst du so traurig aus?"

Die erste Welle sagt:"Du verstehst überhaupt nicht, was los ist! Wir werden allesamt an der Küste zerschellen! Wir, alle Wellen werden nichts sein! Ist das nicht schrecklich?"

Die zweite Welle sagt:"Nein, du verstehst nicht. Du bist nicht eine Welle, du bist ein Teil des Ozeans."

Ich lächle. Morrie schließt wieder die Augen. "Ein Teil des Ozeans", sagt er, "ein Teil des Ozeans." Ich schaue zu, wie er atmet, ein und aus, ein und aus.

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Ein ganz wunderbares, warmherziges, liebevolles, mitfühlendes und trauriges Buch! Habe es heute im Laufe des Tages gelesen und dabei einige Tränen vergossen, denn es ist so achtsam, so menschlich, so warm...

Aus "Der Prophet":

Und eine Frau, die einen Säugling an der Brust hielt, sagte: Sprich uns von den Kindern.

Und er sagte: Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,

Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,

Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.

Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und

Er spannt euch mit Seiner Macht, damit Seine Pfeile schnell und weit fliegen.

Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein,

Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.

Das Buch von Arno Gruen "Der Verrat am Selbst" ist kein einfaches Buch, aber ein sehr faszinierendes. Es erinnert mich in seiner Essenz stark an Fromms "Haben und Sein", allerdings merkt man, dass Gruen Psychologe ist.

Jedenfalls zitiert er in dem Buch aus dem Roman "Der Regenbogen" von D.H.Lawrence über eine Frau die sagt:

"Die Männer... machen viel Getue und reden, aber in WIrklichkeit sind sie hohl. Sie pressen alles in eine wirkungslose Schablone. Liebe ist für sie eine tote Vorstellung. Sie kommen nicht zu einem und lieben einen, sie kommen zu einer Vorstellung und sagen "du bist meine Vorstellung", so lieben sie sich selbst. Als ob ich irgendeines Mannes Vorstellung wäre! Als ob ich existiere, weil ein Mann eine Vorstellung von mir hat! Als ob ich von ihm verraten sein will, ihm meinen Körper als ein Instrument für seine Vorstellung leihen will, um nur ein Apparat mehr für seine tote Therorie zu sein..., sie können eine Frau nicht nehmen. Sie kommen jedesmal zu ihrer eigenen Vorstellung und nehmen die statt dessen. Sie gleichen Schlangen, die versuchen, sich selbst zu verschlingen, weil sie hunrig sind."

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