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Einträge mit dem Schlagwort yoga .

Sehr zu empfehlen, dieses Buch!
Der ganze Yoga ist nichts als ein Vorgang der Zentrierung, ein Zugehen auf deine Mitte, ein Verweilen in dieser Mitte. Es verändert sich die ganze P
erpektive.
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Im Bewusstsein zentriert sein heißt, die spontane Meisterschaft über den Verstand zu erfahren. Versucht also nicht, euren Verstand zu kontrollieren.
 Sprachlich mag euch das verwirren.
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Nichts ist verkehrt mit dem Verstand, nichts ist verkehrt mit den Gedanken. Wenn etwas verkehrt ist, dann ist es, an der Oberfläche zu bleiben, denn
 dann kennst du nicht das Ganze und leidest unnötigerweise wegen des Teils und der bruchstückhaften Wahrnehmung. Es bedarf einer ganzheitlichen Wahr
nehmung und das ist nur vom Zentrum aus möglich. Vom Zentrum aus kannst du dich umsehen in alle Dimensionen, in alle Richtungen des gesamten Umfangs
 des Seins.
Anders betrachtet ist der Verstand wie Staub, der sich auf den Kleidern eines Reisenden ansammelt. Und du bist gereist, und gereist und gereist, Mil
lionen Leben lang, und hast niemals ein Bad genommen. Klar, eine Menge Staub hat sich angesammelt - nichts ist falsch daran; muss so sein - Schichte
n von Staub, und du denkst, dass diese Schichten deine Persönlichkeit wären. Du bist so mit ihnen identifiziert, du hast so lange mit diesen Staubsc
hichten gelebt, dass sie wie deine Haut wirken. Du hast Dich identifiziert.
Verstand ist die Vergangenheit, die Erinnerung, der Staub. Jedermann muss ihn ansammeln. Wenn du reist, wirst du staubig. Aber es ist unnötig, sich 
mit Staub zu identifizieren, mit ihm zu verschmelzen, denn wenn du mit ihm verschmilzt, dann gerätst du in Schwierigkeiten, weil du nicht der Staub 
bist, du bist Bewusstsein.
Genau das ist Yoga: Wie du deine Persönlichkeit loswerden kannst. Diese Persönlichkeit ist dein Kleid.
Von einem noch anderen Standpunkt aus betrachtet ist der Verstand die Vergangenheit, die Erinnerung, all die angesammelten Erfahrungen, sozusagen al
les, was du getan hast, alles was du gedacht hast, alles was du begehrt hast, alles was du geträumt hast - alles, deine komplette Vergangenheit, dei
ne Erinnerungen. Erinnerungen sind Verstand. Und solange du nicht die Erinnerungen loswirst, wirst du nicht in der Lage sein, den Verstand zu kontro
llieren.
Wie die Erinnerungen loswerden? Sie sind dir immer auf den Fersen. Tatsächlich bist du die Erinnerung, wie also sie  loswerden? Wer bist du außer deinen Erinnerungen? Wenn ich dich frage: "Wer bist du?" nennst du mir deinen Namen. Das ist deine Erinnerung. Deine Eltern haben dir diesen Namen vor einiger Zeit gegeben. Ich frage dich: "Wer bist du?" und du erzählst von deiner Familie: Deinem Vater, deiner Mutter. Das ist Erinnerung. Ich frage Dich: "Wer bist du?", und du erzählst von deiner Ausbildung, von deinen Abschlüssen... Das ist Erinnerung.
Wenn du wirklich in dich hineinschaust, wenn ich dich frage: "Wer bist du?", kann deine einzige Antwort "Ich weiss nicht" sein. Was auch immer du sagen wirst, wird Erinnerung sein, nicht du. Die einzige wirklich authentische Antwort kann nur "Ich weiß nicht" sein, denn sich selbst zu erkennen ist der letzte Schritt.
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Je mehr du dich deiner Mitte näherst, wirst du mit der Zeit sehen, wie dein Verstand zunehmend an Verwirrtheit verliert. Alles findet seinen Platz, alles reiht sich richtig ein. Plötzlich entsteht eine gewisse Odnung.
All die Unruhe, die verwirrenden, kreuz und quer verlaufenden Gedankenströme - all das legt sich plötzlich. Gerade dieser Punkt ist am schwersten zu verstehen: Dass deine ganze Verwirrung nur daher kommt, dass du immer an der Peripherie bleibst. Un du versuchst nun auch noch, deiner Verwirrung dadurch zu beheben, dass du dich an die Peripherie Klammerst!
...
Niemand kann den Verstand in Ordnung bringen. Schon der Versuch Ordnung zu stiften, ergibt nur Chaos. Wer nur zuzuschauen und abzuwarten und unbeteiligt hinzusehen vermag, für den legt sich alles ganz von selbst.
...
Im Reich der Dinge, der Wirklichkeit, ist nicht das eine wertvoller und das andere weniger wertvoll. Ihren Wert misst ihnen eurer Verstand bei. Nichts ist schön und nichts ist hässlich. Alle Ding sind, wie sie sind. Sie existieren in ihrem Sosein. Aber wenn du an der Peripherie lebst und dich mit deinen Vorstellungen identifizierst und zu sagen anfängst: "Das hier verstehe ich unter Schönheit!" und "Das hier verstehe ich unter Wahrheit!" - dann wird alles verzerrt.
Wenn ihr euch aber eurer Mitte annähert und eure Vorstellungswelten auf sich beruhen lasst und sie von der Mitte aus beobachtet, seid ihr nicht mehr mit ihnen identifiziert. Dann lösen sich nach und nach alle Vorstellungen auf, wird euer Verstand kristallklar.
 

Die letzten Stunden war ich auf der Suche nach Futter für meinen Feedreader.

Viel brauchbares habe ich nicht finden können, aber gut scheinen diana-yoga und diese 20 min Audio podcast zu sein.

Ausserdem habe ich diesen Tantra blog in meine feed Liste aufgenommen, weil ich die Videos dort ganz nett fand. Ansonsten scheint dieser blog etwas "amerikanisch" zu sein...

Achja: Empfehlen möchte ich noch dieses tolle kostenlose Yoga ebook von dieser Seite.

Yoga ist eine Reise nach Innen.
Vom Körperlichen zum Energetischen.
Vom Groben ins Feine.
Es ist eine physisch fordernde Praxis, die uns zeigt,
wo wir offen sind und wo wir festhalten,
wo wir zuviel Kraft einsetzen und wo zuwenig,
wo wir im Fluss sind und wo wir stocken,
wo wir aufmerksam sind und wo zerstreut.
Yoga ist Meditation in Bewegung.
Yoga heißt, die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Doch wie soll das gehen? Patanjali
beschreibt den Weg zum Ziel mit acht Stufen. In Sanskrit wird die Zahl 8 mit „Ashtanga“
übersetzt. Ashtanga Yoga – der acht stufige Weg. Auf die einzelnen Stufen möchte ich in
diesem Script nicht weiter eingehen. Wichtig ist aber zu wissen, dass die „Stufen“ keine
Stufen sind, wo man erst eine erklommen hat und dann zur nächsten gehen kann. Vielmehr
sind es Glieder, die alle in einander greifen, wo das eine Glied das andere bedingt. āsana –
die Körperhaltungen sind die dritte Stufe bzw. das dritte Glied.
Unser Körper wird in die Bemühungen mit einbezogen, unseren Geist zu beruhigen. Im Yoga
wird auch oft der Begriff „Monkeymind“ benutzt. Unser Geist und damit auch unsere
Gedanken sind wie ein Affe, der sich von Ast zu Ast schwingt. Nicht zu bändigen, immer in
Action. Gerade heute in unserer reizüberfluteten Welt brauchen wir die kleinen Augenblicke
der Ruhe und Stille. Erst wenn wir uns und damit unseren Körper kennen gelernt haben,
können wir uns verändern.
Das Leben besteht aus Leid. Das sagen nicht nur die Buddhisten auch die Yoga Philosophie
sieht das so. In dem Augenblick, wo wir geboren werden, steht fest, dass wir sterben
werden. Früher oder später. Geburt-Tod. Damit entsteht Bewegung. David Swenson, mein
Ashtanga Yogalehrer hat gesagt: „Bei der Geburt atmest du ein und im Zeitpunkt des
Sterbens atmest du aus.“ Was sagt mir das? Die Atemzüge dazwischen kommt es darauf
an, was aus seinem Leben zu machen. Sich der Bewegung, der ständigen Veränderung
bewusst zu werden und sich darauf einzulassen. Osho interpretiert die Offenheit für
Veränderungen mit der Freiheit, sich wie die Wolken am Himmel treiben zu lassen. Auch das
ist eine Möglichkeit. In dem Augenblick wo man erkennt, dass nichts bleibt - wie es ist, gibt
es uns die Kraft, den Weg des Yoga bewusst zu gehen. Unser Leben wird zum Geschenk und
die Momente der Freude werden intensiver, weil sie einfach wertvoller für uns werden.
So wie jeder Moment anders ist, so ist auch unsere körperliche und mentale Verfassung
immer verschieden. Zu Beginn einer Yogastunde spüren wir in uns hinein und nehmen
wahr, wie wir uns in dem Augenblick – jetzt – fühlen. Ohne zu werten nehmen wir den
Zustand an und erkennen ihn. Wir beobachten uns selbst. Frei von Emotionen und
Vorstellungen. Ich bin so, wie ich bin, jetzt – in dem Moment. Und dann gehen wir einen
Schritt weiter. Wir nehmen die Umgebung um uns wahr, spüren den Kontakt mit der Erde,
die Luft die wir ein- und ausatmen. Wir werden eins mit unserer Umwelt, können uns in ihr
ausdehnen und die Weite erfahren.
Ich lasse los und mein Körper beschenkt mich mit Durchlässigkeit. Ich lasse los und diese
Weite im Körper ist identisch mit der Weite in meinem Geist. Ich lasse los und ich bin ich.
Loslassen und geschehen lassen. Meditation ist die Rückkehr zur Mitte.

Bin sehr glücklich mit Yoga angefangen zu haben.

Es tut unglaublich gut, mental und körperlich. Die Schule hat einen Schwerpunkt auf Rücken und der kann das sehr gut brauchen. (habe jetzt noch Muskelkater überall, lach). Die Übungen kann man sehr gut morgens und abends auch alleine zu Hause machen und ist viel abwechslungsreicher als meine bisherigen Liegestütz und Kniebeugen ^^ Freue mich sehr auf den weiteren Verlauf... Irgendwann möchte ich gerne Seminare bzw Ausbildung in Thaimassage und Tantramassage machen, evtl. nächstes Jahr, mal schauen...