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Die letzten Stunden war ich auf der Suche nach Futter für meinen Feedreader.

Viel brauchbares habe ich nicht finden können, aber gut scheinen diana-yoga und diese 20 min Audio podcast zu sein.

Ausserdem habe ich diesen Tantra blog in meine feed Liste aufgenommen, weil ich die Videos dort ganz nett fand. Ansonsten scheint dieser blog etwas "amerikanisch" zu sein...

Achja: Empfehlen möchte ich noch dieses tolle kostenlose Yoga ebook von dieser Seite.

Yoga ist eine Reise nach Innen.
Vom Körperlichen zum Energetischen.
Vom Groben ins Feine.
Es ist eine physisch fordernde Praxis, die uns zeigt,
wo wir offen sind und wo wir festhalten,
wo wir zuviel Kraft einsetzen und wo zuwenig,
wo wir im Fluss sind und wo wir stocken,
wo wir aufmerksam sind und wo zerstreut.
Yoga ist Meditation in Bewegung.
Yoga heißt, die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Doch wie soll das gehen? Patanjali
beschreibt den Weg zum Ziel mit acht Stufen. In Sanskrit wird die Zahl 8 mit „Ashtanga“
übersetzt. Ashtanga Yoga – der acht stufige Weg. Auf die einzelnen Stufen möchte ich in
diesem Script nicht weiter eingehen. Wichtig ist aber zu wissen, dass die „Stufen“ keine
Stufen sind, wo man erst eine erklommen hat und dann zur nächsten gehen kann. Vielmehr
sind es Glieder, die alle in einander greifen, wo das eine Glied das andere bedingt. āsana –
die Körperhaltungen sind die dritte Stufe bzw. das dritte Glied.
Unser Körper wird in die Bemühungen mit einbezogen, unseren Geist zu beruhigen. Im Yoga
wird auch oft der Begriff „Monkeymind“ benutzt. Unser Geist und damit auch unsere
Gedanken sind wie ein Affe, der sich von Ast zu Ast schwingt. Nicht zu bändigen, immer in
Action. Gerade heute in unserer reizüberfluteten Welt brauchen wir die kleinen Augenblicke
der Ruhe und Stille. Erst wenn wir uns und damit unseren Körper kennen gelernt haben,
können wir uns verändern.
Das Leben besteht aus Leid. Das sagen nicht nur die Buddhisten auch die Yoga Philosophie
sieht das so. In dem Augenblick, wo wir geboren werden, steht fest, dass wir sterben
werden. Früher oder später. Geburt-Tod. Damit entsteht Bewegung. David Swenson, mein
Ashtanga Yogalehrer hat gesagt: „Bei der Geburt atmest du ein und im Zeitpunkt des
Sterbens atmest du aus.“ Was sagt mir das? Die Atemzüge dazwischen kommt es darauf
an, was aus seinem Leben zu machen. Sich der Bewegung, der ständigen Veränderung
bewusst zu werden und sich darauf einzulassen. Osho interpretiert die Offenheit für
Veränderungen mit der Freiheit, sich wie die Wolken am Himmel treiben zu lassen. Auch das
ist eine Möglichkeit. In dem Augenblick wo man erkennt, dass nichts bleibt - wie es ist, gibt
es uns die Kraft, den Weg des Yoga bewusst zu gehen. Unser Leben wird zum Geschenk und
die Momente der Freude werden intensiver, weil sie einfach wertvoller für uns werden.
So wie jeder Moment anders ist, so ist auch unsere körperliche und mentale Verfassung
immer verschieden. Zu Beginn einer Yogastunde spüren wir in uns hinein und nehmen
wahr, wie wir uns in dem Augenblick – jetzt – fühlen. Ohne zu werten nehmen wir den
Zustand an und erkennen ihn. Wir beobachten uns selbst. Frei von Emotionen und
Vorstellungen. Ich bin so, wie ich bin, jetzt – in dem Moment. Und dann gehen wir einen
Schritt weiter. Wir nehmen die Umgebung um uns wahr, spüren den Kontakt mit der Erde,
die Luft die wir ein- und ausatmen. Wir werden eins mit unserer Umwelt, können uns in ihr
ausdehnen und die Weite erfahren.
Ich lasse los und mein Körper beschenkt mich mit Durchlässigkeit. Ich lasse los und diese
Weite im Körper ist identisch mit der Weite in meinem Geist. Ich lasse los und ich bin ich.
Loslassen und geschehen lassen. Meditation ist die Rückkehr zur Mitte.

Höre gerade diese wunderschöne Klarinetten Musik von dem Jazzmusiker Tony Scott.

Wunderbar zum Entspannen, Yoga, Meditieren, Träumen oder einfach Hören ;)

Juhu, endlich beginnt ein neues ICCF Master Turnier.

Mir ist zwar noch unklar, wo ich die Zeit für 10 Partien hernehmen soll, aber es sind gute Gegner und es werden bestimmt interessante Partien.

Aus "Der Prophet":

Und eine Frau, die einen Säugling an der Brust hielt, sagte: Sprich uns von den Kindern.

Und er sagte: Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,

Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,

Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.

Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und

Er spannt euch mit Seiner Macht, damit Seine Pfeile schnell und weit fliegen.

Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein,

Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.

sehr schönes Zitat von Thich Nhat Hanh, gefunden im "Anleitung zum Glück" hinter dem einige schöne Artikel stecken...

Feine Seite.

... die finale Aussage, der finale Abschiedshammer von ihr, als Antwort auf einen meiner vielen Liebesbriefe...

Ich habe noch keinen Weg gefunden mit dieser Aussage umzugehen und/oder sie zu verarbeiten, aber ich werde ihn finden (müssen).

Falls jemand einen Ansatz, eine Inspiration dazu hat, immer her damit.

Update 3.2.:

Der Weg, den ich gefunden habe, um mit dieser Aussage umzugehen ist so einfach wie naheliegend: Liebe!

Ich halte diese Aussage weder für wahrhaftig noch für authentisch. Es entspricht nicht _meiner_ Realität der Vergangenheit, dazu habe ich viel zu viele schöne Erinnerungen und Erfahrungen ohne die ich ein anderer Mensch wäre.

_Wenn_ dies wirklich so gewesen sein sollte, wie sie sagt, dann tut sie mir aufrichtig leid, denn es bedeutet dann auch, dass sie sich und andere fast ein viertel Jahrhundert lang belogen hat.

Ich lasse diese Aussage einfach im Fluss des Lebens an mir vorbei ziehen, wie ein Gedanke beim Meditieren: Ich schau ihn mir an, lächle und lasse ihn vorrüber ziehen.

Ich liebe diese Frau, die ich einst geheiratet habe, noch immer und werde es wohl immer tun. Ich weiss nicht, ob sie je wieder zum Vorschein kommt, ich kann es nur hoffen. Zur Zeit ist sie nicht exsistent, denn es ist Vergangenheit.

Ich trauere nicht, denn es ist ebenfalls der Fluss des Lebens.

Alles ist gut!

Das Buch von Arno Gruen "Der Verrat am Selbst" ist kein einfaches Buch, aber ein sehr faszinierendes. Es erinnert mich in seiner Essenz stark an Fromms "Haben und Sein", allerdings merkt man, dass Gruen Psychologe ist.

Jedenfalls zitiert er in dem Buch aus dem Roman "Der Regenbogen" von D.H.Lawrence über eine Frau die sagt:

"Die Männer... machen viel Getue und reden, aber in WIrklichkeit sind sie hohl. Sie pressen alles in eine wirkungslose Schablone. Liebe ist für sie eine tote Vorstellung. Sie kommen nicht zu einem und lieben einen, sie kommen zu einer Vorstellung und sagen "du bist meine Vorstellung", so lieben sie sich selbst. Als ob ich irgendeines Mannes Vorstellung wäre! Als ob ich existiere, weil ein Mann eine Vorstellung von mir hat! Als ob ich von ihm verraten sein will, ihm meinen Körper als ein Instrument für seine Vorstellung leihen will, um nur ein Apparat mehr für seine tote Therorie zu sein..., sie können eine Frau nicht nehmen. Sie kommen jedesmal zu ihrer eigenen Vorstellung und nehmen die statt dessen. Sie gleichen Schlangen, die versuchen, sich selbst zu verschlingen, weil sie hunrig sind."

Ich wusste garnicht, dass auch die Indianer Nordamerikas eine Art Lebensenergie verehrten: Orenda, ähnlich zum daoistischem Qi oder dem hinduistischem Prana.

Ich habe leider nicht viel dazu finden können, ausser diesen kleinen Artikel.

Ich kann allerdings bestätigen, dass der Winter es schwer macht die Energie aufrecht zu erhalten:

"Der Winter umfängt uns und es ist nicht einfach, während der Zeit dieser dunklen Tage unsere Energie auf einem optimalen Niveau zu halten. Unsere Energie verhält sich nicht statisch. Sie kann zunehmen und abnehmen, entsprechend der Jahreszeit, den Menschen, mit denen wir verkehren und der Umgebung, in der wir leben und arbeiten."

... sagte sinngemäß einmal Carlie Brown. Gefunden im interessanten Wikipedia Eintrag über Körperpsychotherapie