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Heute wieder und immer noch aktuell, verf*ckte sch*sse...

 

Yay! Gratulation an dir Organisatoren!
Eine weitere Volksabstimmung, bei der ich neidisch auf die Schweiz schaue...

http://www.blick.ch/news/politik/105000-beglaubigte-unterschriften-vollgeld-initiative-kommt-zustande-id4310875.html

Yeah, meine Reden:
"Sim Racing is almost the most purest form of motorsport" ^^

 

Feiner Artikel, ich hoffe die Schweizer stimmen fuer das Richtige. Und ich hoffe auch, dass eines Tages Deutschland zu einer echten Demokratie _mit_ Volksabstimmung wird, bei dem jeder Einzelne sich Gedanken ueber konkrete Fragen machen muss und Einfluss darauf hat; das Thema ausfuehrlich durch die Medien geht und diskutiert wird, statt alle paar Jahre zum Wahlkampf polemisch gelabert und f*ckin Parteipolitik betrieben wird...

"Das bedingungslose Grundeinkommen ist keine Revolution. Früher haben wir das Wasser am Dorfbrunnen geholt. Heute gibt es überall dort Wasserhähne, wo wir Wasser brauchen. Als die Idee aufkam, Wasserleitungen zu verlegen, waren die Bedenken groß: Dann treffen wir uns nicht mehr am Brunnen. Das Miteinander fällt auseinander. Und wer bitte kontrolliert, dass die anderen den Wasserhahn auch abstellen und nicht missbrauchen? Genauso selbstverständlich wie der Wasserhahn heute für uns ist, wird das Grundeinkommen nach seiner Einführung sein.

Die Schweizer Volksinitiative Für ein bedingungsloses Grundeinkommen schlägt vor, den Teil des Einkommens, den jeder unbedingt zum Leben braucht, bedingungslos zu gewährleisten. Wer das Unbedingte jedoch an Bedingungen knüpft, ist ungeschickt. Es ist unklug, wenn im Überfluss Mangel und in einer freien Gesellschaft Unfreiheit herrscht.

Das bedingungslose Grundeinkommen fordert nichts. Es geht nicht um mehr für die einen und weniger für die anderen. Es geht darum, das zu sichern, was jeden absichert. Es geht um die erste postideologische Idee für das 21. Jahrhundert."

http://www.zeit.de/kultur/2015-10/bedingungsloses-grundeinkommen-abstimmung-schweiz

Yeah, muss da auch immer an "Mercy Street" von P.Gabriel denken:

"All of the buildings, all of those cars
Were once just a dream
In somebody's head"

denn er hat voellig Recht, im Grunde war fast alles von Menschen Geschaffene irgendwann mal Utopie!

Lets fight for the good ones!

http://www.grundeinkommen.ch/utopien-sind-reale-prozesse/

Zum weitverbreiteten Thema "Spiritualitaet waere Glauben"...

Die Vortraege des Herrn Thomas Metzinger gibt es leider nicht mehr auf youtube, sehr, sehr schade.

Was ich aber noch gefunden habe ist dieses pdf, in denen er die folgenden 3 Thesen versucht zu belegen (die auch meine Meinung spiegeln):

[1] Das Gegenteil von Religion ist nicht Wissenschaft, sondern Spiritualität.
[2] Das ethische Prinzip der intellektuellen Redlichkeit kann man als einen Sonderfall der spirituellen Einstellung beschreiben.
[3] Die wissenschaftliche und die spirituelle Einstellung entstehen in ihren Reinformen aus derselben normativen Grundidee.

http://www.blogs.uni-mainz.de/fb05philosophie/files/2014/04/TheorPhil_Metzinger_SIR_2013.pdf

Spiritualitaet bedutet Wissen und Erfahren, nicht Glauben!

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/terror-von-rechts-pegida-und-die-folgen-a-1058360.html

Pfft, natürlich ist die Polizei, die Politik, die gesamte Bürokratie auf dem rechten Auge blind. Schon immer so gewesen. Und natürlich sind sie damit Teil des Problems...

 

"Die Drohnenschläge sind eine moderne Form der staatlichen Todesstrafe, ohne Richter, ohne Anwalt, ohne öffentliche Überprüfbarkeit. Sie sind einer Demokratie nicht würdig, erst recht nicht einer der ältesten der Welt, die von einem Präsidenten geführt wird, der sich dem Ziel verschrieben hat, Kriege zu beenden."

http://www.spiegel.de/politik/ausland/kommentar-zu-drohnenkrieg-von-us-praesident-obama-a-1058209.html

Toller Artikel, der meinem Menschenverstand aus der Seele spricht ^^
Ich verstehe nicht, wieso solche fundamentalen Probleme sowenig Beachtung finden...

das Buch muss ich lesen, einige Zitate:

"die weltweiten Geldschulden sind rund viermal größer als die kumulierte Geldmenge aller Volkswirtschaften."

"die gesamte menschliche Gesellschaft auf Wettbewerb auszurichten, widerspricht den Gesetzen der Evolution"

"Bei Lichte besehen geht es im Neoliberalismus bloß um die Freiheit des nimmersatten Kapitals, nicht um jene des Menschen. Die Konsequenzen sind menschenverachtend."

"Weil die Schuldenmenge so viel größer ist als die Geldmenge, kann nur ein umfassender Schuldenerlass die Welt wieder ins Gleichgewicht bringen. Das läuft auf einen grundlegenden Neustart hinaus."

"Über 2000 Jahre Geldgeschichte zeigen, dass die Machthaber von ein paar lokalen und zeitlich begrenzten Ausnahmen abgesehen, noch nie ein gerechtes Geldsystem aufgebaut haben. Wir dürfen deshalb auch jetzt von der Politik und den grauen Herren an den Schalthebeln des Geldes keine echten Lösungen erwarten, sondern bestenfalls Verschlimmbesserungen. Echte Fortschritte in diesem zentralen Bereich des menschlichen Zusammenlebens wird es nur geben, wenn viele Bürger die grundlegenden Mechanismen des Geldes verstehen und einen demokratischen Aufbruch an die Hand nehmen. Dazu will mein Buch einen Beitrag leisten.

Es geht dabei nicht bloß darum, die Diktatur des Geldes zu brechen, sondern auch um die Wahrnehmung einer epochalen Chance. Ein gerechtes Geld wird es uns ermöglichen, mit einem Drittel des Aufwandes den heutigen Lebensstandard zu realisieren. Ein Drittel geht auf Kosten der versteckten Umverteilung über den Zins und rund ein Drittel geht auf Kosten des Irrsinns und der Verschwendung, die dieses System erzwingt: Kriege, Krankheit, Zerstörung, sinnlose Produkte und dergleichen mehr. Das Potenzial ist in der Tat so groß, dass man es fast nicht glauben mag. Dazu muss man schon ein Buch lesen, ein Interview wie dieses reicht nicht."

https://www.heise.de/tp/features/Unser-Geldsystem-als-ein-kolossales-Betrugs-und-Irrtumssystem-3375971.html

"Es wäre auch schön, wenn wir Geld irgendwann einmal wie Elektrizität betrachten könnten: als etwas, das sehr nützlich ist, aber nicht der Sinn des Lebens."

"Was Geld aber eigentlich ist, bekommen Sie nicht zu greifen. Es ist eine Fiktion, mit deren Hilfe wir unsere Gesellschaften organisieren. Es existiert nur, weil wir an seine Existenz glauben."

http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/37/john-lanchester-geld-oekonomie