-
Deutschland nach der Wahl
Ich glaube kaum, dass ich dazu berufen bin, Statements zur Politik zu machen, aber bei dem aussergewöhnlichen Ausgang der Bundestagswahl muss ich eine Ausnahmne machen ;) Der Umgang der Parteien mit diesem Ergebniss ist einfach nur zum kotzen!
-
Alle erklären sich zum Sieger, dabei ist doch klar, dass die grossen Parteien mächtig verloren haben.
-
Der Umgang mir den “Linken” erinnert mich an die Anfangzeit der Grünen. Ich habe kein Verständniss dafür diese Partei als nichtdemokratisch hinzustellen! Nicht dass ich grosser Fan dieser Partei wäre, aber es kann nicht sein, dass alle Parteien die Auseinandersetzung mit dieser Partei aus dem Weg gehen. Irgendwie scheint es so zu sein, dass sobald eine Partei links von der SPD exsistiert diese als nicht demokratisch diffamiert wird. Und immerhin muss man der “Linken” zugute halten, die vielen Protestwähler, die letztes Mal braun gewählt haben einzufangen. Sogenannte Demokraten müssen sich mit den politschen Gegnern auseinander setzen und zwar mit demokratischen Mitteln und nicht mit Diffamierung. In Wahrheit ist derjenige, der die Diskussion scheut derjenige, der “undemokratisch” handelt!
-
Der Hauptgrund für den Stillstand in diesem Land, nämlich die ekelhafte Parteipolitik wird nach der Wahl, wo Flexibilität gefragt ist, nicht etwa weniger, sondern mehr und blockiert noch mehr. Egal welche Disskussionsrunde man sich mit Politikern anschaut, die jeweils gegnerische Partei aus der anderen Koalition ist per Definition der Feind mit dem man sich mit allen Mitteln streiten muss, seien die Gründe noch so an den Haaren herbei gezogen. Dabei spielt es keine Rolle ob die Parteiprogramme dieser Parteien evtl. sogar eine gewisse inhaltliche Nähe aufweisen…
-
-
Microsoft Security
Habe gerade die Firewall von ipmasq auf shorewall umgestellt.
ipmasq hat mir jahrelang gute Dienste erwiesen (glaube schon zu kernel 2.0 Zeiten), aber irgendwann wirds irgendwie unübersichtlich, da die Logik nicht von der Konfiguration getrennt ist. Ausserdem hatte ich Lust mir was neues anzuschauen ;) Bisher gefällt mir shorewall wirklich gut, es ist sehr übersichtlich und schnell zu konfigurieren, die Doku und der output von “shorewall hits” usw sehr nützlich…
Beim Analysieren der logfiles (und gleichzeitigen umstellen von syslogd/klogd auf syslog-ng ;) ist mir dann aufgefallen, dass es sehr viele Zugriffe auf udp ports 1026 und 1027 gibt. Diese Ports werden von m$ für ein “Calendar Access Protocol” verwendet und sind anscheinend nicht so ganz sicher, denn im ganzen Netz wird danach gescannt… Ich mein, man ist von den Jungs in Redmond ja so einiges gewöhnt, über den “Krach” von smb/cifs auf 135-137 und 445, regt sich ja (fast) keiner mehr auf, das wird schon per default gar nicht mehr geloggt ;). Ich frage mich, wieviel Müll sonst noch das Netz verstopft, schliesslich gibts ja noch den schönen “SQL Slammer” Wurm, der anscheinend immer noch irgendwo aktiv ist, denn auf ports 1433 und 1434 tut sich auch so einiges. Im Grunde war m$ ziemlich weise, als sie windows 3.11 nicht mit einem tcp stack ausstatteten und sich das “Leben im Netz” komplett ohne sie abspielte…;)
-
Trees in a database
Ich überlege ja immer mal wieder pirobase an eine freie Datenbank (also postgres oder mysql) anzupassen. Das Hauptproblem dabei sind die treeselect die von oracle und halfadb native unterstützt werden.
Nun bin ich über einen Artikel gestolpert, der eine alternative speicherweise von hierachischen Daten beschreibt. Das gute daran ist, dass das holen von einem tree extrem schnell sein sollte, also genau richtig für ein auf lesen optimiertes System wie pirobase. Schreiben, also einfügen von Knoten im Baum, ist aber relativ umständlich und aufwendig und vor allem könnte das konvertieren zwischen verschiedenen db’s lustig werden… Hmm, ich muss mal nen prototyp dafür zusammen hacken…;)